Parkinson: Überblick


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Parkinson ist eine langsam fortschreitende Erkrankung des Nervensystems.

Sie ist die häufigste chronische neurologische Krankheit und betrifft etwa ein Prozent der Bevölkerung.

Meistens bricht die Parkinson-Erkrankung zwischen dem 50. und dem 75. Lebensjahr aus.

Manche erkranken jedoch auch deutlich früher an Parkinson. Bei einem Ausbruch der Erkrankung vor dem 40. Lebensjahr spricht man von "Early Onset Parkinson Disease" (= EOPD).

Männer und Frauen sind von Parkinson etwa gleich häufig betroffen.

Anzeichen für Parkinson

Bei einer Parkinson-Erkrankung kommt es zu mehreren Hauptkennzeichen, die sich durch verschiedene Untersymptome äussern. Ausserdem kann es zu zahlreichen Begleitsymptomen kommen.

Die Hauptsymptome sind:

  • Bewegungsmangel (= Akinese)
  • Muskelverspannungen (= Rigor)
  • Zittern (= Tremor)
Ausführliche Informationen zu den einzelnen Symptomen finden Sie auf folgenden Seiten:

Ursachen

In den meisten Fällen ist die Ursache für Parkinson unbekannt.

Bei manchen Parkinson-Erkrankungen sind chemische Gifte, Gehirnentzündungen oder häufige Schädeltraumen (z.B. durch Boxen) die Ursache.

In allen Fällen kommt es zu einem Mangel des Botenstoffes Dopamin im Gehirn.

Dadurch wird die Beweglichkeit der Muskeln gestört.

Siehe auch:

Diagnose

Die Diagnose Parkinson kann nicht direkt erstellt werden, weil man die Veränderungen im Gehirn nicht direkt am lebenden Menschen feststellen kann.

Daher wird die Diagnose indirekt erstellt.

Die Symptome werden beobachtet und genau untersucht.

Ein Test mit dem Mittel L-Dopa gibt dann den entscheidenden Aufschluss über die Erkrankung.

Siehe auch:

Behandlung

Parkinson ist bislang nicht ursächlich heilbar.

Die Symptome können jedoch mithilfe von Medikamenten erheblich gelindert werden.

Hinzu kommen Behandlungen wie Krankengymnastik und Sprachtherapie, um die Beschwerden möglichst gering zu halten.

Naturheilkundliche Massnahmen können bei Parkinson nur eine unterstützende Rolle spielen, um das Wohlbefinden zu verbessern und einige der zahlreichen Symptome zu lindern.

Siehe auch:

Namen

Die Parkinson-Erkrankung hat zahlreiche verschiedene Namen.

Einige der Namen lauten:

  • Schüttellähmung
  • Morbus Parkinson
  • Parkinson Krankheit
  • Parkinson-Erkrankung
  • Parkinsonsche Krankheit
  • Parkinsonismus
  • Idiopathisches Parkinson-Syndrom
  • Primäres Parkinson-Syndrom
  • Sekundärer Parkinsonismus
  • Symptomatisches Parkinson Syndrom
  • Paralysis agitans
  • Shaking Palsy
  • Parkinson Disease (PD)
  • Early Onset Parkinson Disease (= EOPD)
  • Late Onset Parkinson Disease (= LOPD)

Geschichte

Wie lange die Parkinson-Erkrankung schon als eigenständige Erkrankung bekannt ist, ist unbekannt.

Schon im Altertum wurden Krankheiten beschrieben, die der Parkinson-Erkrankung ähneln.

Das offizielle Krankheitsbild wurde jedoch erstmals 1817 vom englischen Arzt James Parkinson beschrieben.

Daher hat die Krankheit auch ihren Namen erhalten.

James Parkinson beobachtete die beiden Kardinalsymptome Akinese (Bewegungsmangel) und Tremor (Zittern) und führte sie auf eine gemeinsame Ursache im Gehirn zurück. Parkinson nannte die von ihm beobachtete Krankheit "Shaking Palsy", was in etwa dem deutschen Namen "Schüttellähmung" entspricht.

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