Körpervorgänge bei Parkinson


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Beim Parkinson-Syndrom kommt es aus ungeklärter Ursache zu einer Degenration der Substantia nigra im Gehirn, sodass diese nicht mehr genug Dopamin herstellen kann.

Substantia nigra

Die Substantia nigra ist ein kleines, schwärzliches Gebiet im unteren Teil des Gehirns.

Sie wird auch Schwarzer Kern genannt, wegen ihrer schwarzen Farbe.

In dieser Substantia nigra wird normalerweise der Botenstoff Dopamin hergestellt.

Bei Parkinson sterben nach und nach die Zellen der Substantia nigra ab und können daher kein Dopamin mehr herstellen.

Wenn die Symptome der Parkinson-Erkrankung soweit fortgeschrittenen sind, dass man sie deutlich feststellen kann, sind bereits 70% der dopamin-herstellenden Zellen abgestorben.

Wirkungsweise des Dopamins

Dopamin steuert und regelt zahlreiche Vorgänge im Körper.

Am deutlichsten ist die Wirkung auf die Bewegungen des Körpers.

Dopamin wird auch für die Steuerung der inneren Organe benötigt, z.B. Verdauungsorgane und Kreislauf. Sogar die Tätigkeit der Nieren wird durch Dopamin reguliert.

Ferner hat Dopamin eine stabilisierende Wirkung auf die Psyche des Menschen.

Wenn es durch Parkinson zu einem Dopaminmangel kommt, entstehen die ganzen Symptome, die für Parkinson so typisch sind.

Siehe:

Zusätzliche Veränderungen im Gehirn

Infolge der Veränderungen im Gehirn von Parkinson-Kranken kommt es ausser zu dem Dopamin-Mangel auch zu anderen Störungen.

Unter anderem werden auch weniger Neurotransmitter hergestellt. Es kommt beispielsweise zu Serotonin-Mangel und Noradrenalin-Mangel.

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