Parkinson behandeln: Lebensweise


Home
Überblick
Ursachen
Beschwerden
Körpervorgänge
Diagnose
Behandlung
Vorbeugen

Projekte
Impressum



Als Parkinson-Patient braucht man ein möglichst ruhiges, regelmässiges Leben.

Es fällt Parkinson-Patienten schwer, sich auf neue Situationen einzustellen. Auch Unruhe und Aufregung werden von Parkinson-Patienten schlecht vertragen.

Stress vermeiden

Stress wirkt sich sehr ungut bei Parkinson-Patienten aus.

Die Beschwerden verstärken sich erheblich, wenn die Betroffenen stressigen Situationen ausgesetzt sind.

Das gilt sowohl für den unerfreulichen Distress als auch für den erfreulichen Eustress.

Es sind also nicht nur die unerfreulichen Ereignisse, die Parkinson-Patienten schwer zu schaffen machen.

Auch erfreuliche Aufregung, wie beispielsweise ein Fest mit Freunden, kann die Beschwerden wie Tremor und Bewegungsprobleme deutlich verstärken.

Daher sollten Parkinson-Patienten ein möglichst stressarmes Leben führen.

Totale Isolation vermeiden

Dass sich Parkinson-Patienten häufig zurückziehen, ist leicht nachvollziehbar.

Jeder Gang in die Öffentlichkeit kann zum Spiessrutenlauf werden.

Aufgrund des Zitterns und der Bewegungsstörungen wird man häufig angestarrt und man kann ja auch nicht jedem mitteilen, dass man an Parkinson erkrankt ist.

Selbst wenn man sich überwindet und bsonders intensiven Glotzern sagt, was Sache ist, wird die Situation oft nicht angenehmer, denn dann wird man oft mit Mitleid überschüttet, was auch nicht immer angenehm ist.

Auch Kontakte zu Freunden und Bekannten können durch Parkinson erschwert sein.

Es hilft meistens, wenn man ihnen sagt, dass man unter Parkinson leidet.

Dann werden die Bewegungsstörungen wenigstens nicht fälschlicherweise für die Folgen eines Rausches gehalten.

Auf der anderen Seite werden viele Freunde und Bekannte jedoch sehr verunsichert, wenn sie jemandem begegnen, von dem sie wissen, dass er Parkinson hat. Manche versuchen, dem Kranken jede Kleinigkeit abzunehmen, andere überhäufen ihn mit Mitleidsbekundungen.

Dennoch können Freunde eine wichtige Stütze für Parkinson-Patienten darstellen.

Wenn sie sich erst einmal an die Erkrankung gewöhnt haben, können Sie den Betroffenen von seiner Krankheit ablenken und etwas Freude in sein Leben bringen.

Daher ist es wichtig, dass man sich als Parkinson-Kranker nicht total isoliert.

Ab und zu sollte man sich überwinden und Kontakt zu Freunden pflegen.

Home   -   Up