Parkinson behandeln: Ernährung


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Bei Parkinson ist eigentlich keine besondere Ernährungsweise notwendig.

Dennoch kann es hilfreich sein, wenn man ein paar Dinge bei der Ernährung beachtet.

Eiweissreiche Mahlzeiten nicht zusammen mit L-Dopa

Das Parkinson-Medikament L-Dopa verträgt sich nicht zusammen mit eiweissreichen Mahlzeiten.

Die Aminosäuren aus dem Nahrungseiweiss müssen nämlich, ebenso wie L-Dopa, die Blut-Hirn-Schranke überwinden.

Das Nahrungseiweiss hat aber sozusagen Vorfahrt an der Blut-Hirn-Schranke.

Daher wird das L-Dopa nur unzureichend ins Gehirn aufgenommen, wenn man gleichzeitig eiweissreiche Nahrungsmittel isst.

Wenn man L-Dopa nimmt, sollte man es also mindestens eine halbe Stunde vor oder eine Stunde nach einer eiweissreichen Mahlzeit einnehmen.

Ballaststoffreiche Ernährung

Um die Verdauung zu fördern, sollte man möglichst ballaststoffreiche Nahrung zu sich nehmen.

Das bedeutet viel Gemüse, Obst und Vollkorn.

Da Vollkorn schwer verdaulich ist, sollte man es damit nicht übertreiben. Am besten probiert man aus, wieviel man verträgt.

Zur Linderung von Verstopfung kann man sanfte Mittel, wie geschroteter Leinsamen mit Flüssigkeit einnehmen.

Leichte, kleine Mahlzeiten

Bei Parkinson ist auch die Tätigkeit des Magens beeinträchtigt.

Der Magen verdaut langsamer.

Daher kommt es zu schneller Sättigung, Völlegefühl, Aufstossen und Unwohlsein.

Gegen diese Beschwerden hilft es, wenn man kleine, leichte Mahlzeiten zu sich nimmt.

Damit man auch satt wird, kann man zusätzlich kleine Zwischenmahlzeiten einnehmen.

Ausreichend trinken

Wichtig ist, dass man auch als Parkinson-Patient ausreichend trinkt.

Mindestens 2 Liter sollten täglich getrunken werden.

Eine ausreichende Flüssigkeitzufuhr ist wichtig für das Allgemeinbefinden und die generelle Beweglichkeit.

Ausserdem würde es bei Flüssigkeitsmangel verstärkt zu Nebenwirkungen durch die Medikamente kommen.

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